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GAYNET Travel

5 Tage in New York
Von Raphael Huber, 08.02.2012

Groß, größer, Big Apple!
Wie viele Tage braucht man, um New York wirklich kennenzulernen? Was muss man unbedingt gesehen haben und wo kann man so richtig viel Spaß haben? GAYNET verrät es euch: Unser Reisebericht New York!

Tag 1:
Ankunft per Flugzeug. Der Flughäfen JFK und Newark verbinden New York mit dem Rest der Welt und bieten einen lückenlosen und einfachen Transfer per Metro oder Bus in die City. Die meisten Fluglinien kommen gegen Nachmittag an und daher sollte man den ersten Tag entspannt mit einem Spaziergang in der Nachbarschaft und einem Abendessen im Hotel verbringen. Die Unterkunft sollte gut gewählt sein. In und auf Manhattan gibt es unendlich viele Hotels. Das Algonquin Hotel beispielsweise zählt zu den exklusiveren Hotels nahe Times Square und Broadway. Die Zimmer sind großzügig, stylish und das Ambiente spiegelt einen eigenwilligen und originellen Charakter wider. Hier verweilt man in gehobenen Kreisen ohne prunk und protz alla Hotel Imperial.

Tag 2:
City Pass New York besorgen. Der City Pass kostet 79 USD und beinhaltet u.a. das Empire State Building, Museum of Modern Art, Fähre zur Freiheitsstatue und das Rockefeller Center. Zugleich ist man VIP und kommt an den langen Warteschlangen bevorzugt vorbei. Den Pass sollte man sogleich benutzen und sich auf dem Rockefeller Center einen unglaublichen und atemberaubenden Überblick über New York verschaffen. Am Abend lockt Greenwich Village und Chelsea, die Schwulenbezirke schlechthin. Hier empfiehlt sich das Elmo Restaurant und Lounge. Tolles ambiente und tolles Essen!

Tag 3:
Für Gaumen und Seele. An diesem Tag werdet ihr feststellen: New York ist riesig! Um Chinatown, Little Italy und das jüdische New York besser kennenzulernen nimmt man an der Enthusiastic Gourmet Food Tour mit Susan Rosenbaum teil. Sie verzaubert mit Charme, Humor und Anekdoten aus über 50 Jahren Lebenserfahrung in New York. Abends widmet man sich den Highlights des Broadways. Zahlreiche Musicals feiern hier nachts ihre Erfolge am stets tageslicht hellen Times Square. The Broadway Collection (im Web und auch auf Facebook erreichbar) ist die Anlaufstelle schlechthin, um einen guten Überblick zu bekommen, welche Musicals gerade am Start sind. Seit kurzem kannst du dein Wunschmusical auch bereits bequem relativ lange im Voraus buchen und bist dadurch keinen Tickethändlern ausgeliefert. GAYNET legt euch Priscilla – Queen of the Desert besonders ans Herz. Der gleichnamige Film erzählt die Reise von drei unterschiedlichen Drag Queens durch die Pampa Australiens. Gäbe es eine schwule Religion, so sollten wir diesem Musical frönen und das Drag-Queen-Unser beten. Die Darsteller sind generell der wahr gewordene Traum aller schwulen Männer. Übrigens kann man ganz anderen heißen Männern noch viel näher sein: Abercrombie & Fitch bzw. Hollister sind DIE angesagtesten Modemarken. In den Stores in New York laufen einfach so Models lediglich bekleidet mit Unterhosen herum. Wir freuen uns auf das Shoppingabenteuer am nächsten Tag.


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Tag 4:
Top of the world. Nach einer Einkaufstour über die 5th Avenue (A&F, Hollister, Macy’s, Bloomingdales, etc.) und einem Abstecher zur Freiheitsstatue begeben wir uns ganz nach oben: Empire State Building bei Nacht wie es nicht schöner sein könnte. Der Ausblick ist romantisch, verträumt und fantastisch. Diese Stadt schläft nicht und nirgends besser als am höchsten Gebäude New Yorks wird diese Aussage besonders bewusst. Freiheit und Grenzenlosigkeit. Danach geht’s in die Schwulenbars und Clubs: Splash, The Monster, Therapy, Boxers NYC, The Ritz and Greenhouse.

Tag 5:
Back to reality. Am letzten Tag sollte man vorsichtshalber die Etiketten vom Shopping wegschneiden und die Kassazettel entsorgen.  Einfuhrgrenze nach Europa sind 470 EUR und man möchte das schlechte (finanzielle) Gewissen lieber dort lassen. Zum Ausklang bietet sich der Central Park an. Die Seele baumeln lassen und in der grünen Lunge New Yorks entspannen. Am Fuße des Parks finden sich einige nette Cafes und Restaurants sowie der weltbekannte Apple Store unter der Erde. Danach heißt es Koffer holen und zurück nachhause.

Weitere Tipps:
Das Zahlungsmittel schlechthin ist die Kreditkarte. Sei es für den Großeinkauf, die Hotelrechnung oder einen Hot Dog; jeder zahlt damit überall. Das Hotel nahe am Times Square hat den großen Vorteil, dass man ziemlich alles zu Fuß gehen kann. Bis auf den Finanzdistrikt ganz im Süden Manhattans. Aber selbst die Fähre zur Freiheitsstatue kann auf Höhe des Times Square genommen werden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass Steuern erst im Nachhinein an der Kasse hinzukommen. In Restaurants wird oft auch das Trinkgeld (15-20%) pauschal drauf geschlagen. Eine Reise im Winter zur Weihnachtszeit hat den Vorteil, dass es verhältnismäßig ruhig ist und die Preise niedrig sind. Außerdem ist die Dekoration ein Hingucker und Shopping ist besonders günstig. Zu guter letzt empfiehlt sich das App Grindr, um schnell mit anderen Schwulen in Kontakt zu kommen und gemeinsam die Stadt auf vielfältige Art und Weise unsicher zu machen.


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