name-it.at
 
aktuell online ausgaben blog
Hottie of January: Ryan Phillippe

2012-01-02 · Manuel Simbürger

Name: Ryan Phillippe

Birthday: 10. September 1974

Something to know: In den letzten Jahren ist es ruhig geworden um Ryan. Die Scheidung von Reese Witherspoon brachte ihn 2006 in die Schlagzeilen. Bad Ass-Ryan soll Langeweile-Reese mit Schauspielkollegin Abbie Cornish (noch langweiliger) betrogen haben. Nun ist er bereits seit einem Jahr mit Kollegin Amanda Seyfried ("Mamma Mia") zugange - der Gute steht anscheinend auf blond.


Phillippe wird immer wieder als »Hollywoods Next Big Thing« gehandelt, irgendwie klappt es aber dann doch nie so ganz, trotz hervorragender Filme wie »Studio 54« (wo er halbnackt auftritt), »Stop-Loss« (wo er halbnackt auftritt), »Gosford Park« (wo er den geilen Butler gibt), »Crash« (wo er den erotischen Cop gibt) oder »Flags of Our Fathers« (keine Erotik, dafür ein Eastwood-Werk). Ach ja, und natürlich »Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast« mit einer sexy Dusch-Szene und unser All-Time-Favourit-Movie »Eiskalte Engel«. Hierzu muss nicht mehr gesagt werden.

Something to show: Es gibt Menschen, die haben die Erotik für sich gepachtet. Ryan Phillippe gehört dazu. Es gibt nichts, was an dem mittlerweile 37jährigen keinen Sex ausstrahlt: Die sinnlichen Lippen, der Schlafzimmer-Blick, der gestählte Sixpack, die durchtrainierten Oberarme, die süßen Goldlöckchen. Phillippe ist die perfekte Mischung aus Unschuld und Verdorbenheit.

NAME IT-Tipps: Eiskalte Engel, Studio 54, Crash, Stop-Loss



TAGESAUSWAHL
<

April 2014

S M D M D F S
01 02 03 04 05
06 07 08 09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
RSS Dieser Blog ist auch
als RSS-Feed verfügbar. RSS

Zu Silvester ins Candyland

2011-12-30 · Manuel Simbürger

Sweet, sticky und megasexy wird´s, wenn der Up! Club am 31.12.2011 zur coolsten Silvesterfete der Stadt in eine Traum-Location, nämlich das exklusive Palais Kinsky, einlädt. Mitten im Trubel des Wiener Silvesterpfades bietet das Team euch damit eine exklusive und sichere Basis um mit Vollgas ausgelassen und stilvoll ins Neue Jahr zu starten!

Passend zum Anlass wird den Innenhof des Palais Kinsky für Euch in ein Wintermärchen verwandelt und wird mit Punsch, Prosecco und jeder Menge Vodka schon lange vor Mitternacht für geniale Stimmung sorgen. Pünktlich um 00.00h geht's dann mit Donauwalzer, gratis Sekt und Feuerwerk über der Stadt Up! ins Neue Jahr!

Für diejenigen, die lieber drinnen feiern, sorgen die Top DJs Tim Anderson und Philipp van het Veld für ausgelassene Stimmung auf dem House Floor und am Pop Floor versorgen Euch, J'aime Julien und Antimono, zwei Musik Legenden, gleich zu Beginn des Neuen Jahres mit jeder Menge Power.

Checkt euch gleich Eure Tickets auf www.upclub.at und www.palaisklub.at, damit ihr auch ganz sicher mit dabei seid!


Up! Club is the winner of the NAME IT award 2011 Vienna's Best Gay Club.


CANDYLAND
Sa, 31.12.2011
Up! Silvester Special
Palais Kinsky, Freyung 4, 1010 Wien


Taylor Lautner ist schwul! ... oder doch nicht?!

2011-12-28 · Manuel Simbürger



Twilight-Hottie Taylor Lautner
(genau, er ist der sexy Werwolf, der auch durch verschneite  Gebirgslandschaften oben ohne herumrennt) hat sich endlich zu seiner Homosexualität bekannt. Gerüchte gab's ja schon länger.

Am aktuellen PEOPLE-Cover ist Lautner "Out and Proud" und steht endlich zu seinem wahren Ich. Er sei der Gerüchte überdrüssig, kann man da am Cover weiter lesen, und schenkt endlich reinen Wein ein.

JUHU!!!

Aber dann, bei genauerem hinsehen: Oh je. Da scheint was nicht zu stimmen. Das Brad Pitt-Bild rechts ist veraltet, und eigentlich erscheint die neueste PEOPLE-Ausgabe immer an einem Montag - und nicht an einem Sonntag, wie uns dieses Cover weismachen will.

Hm?

Ganz einfach: Das Cover ist eine Fälschung, Internet-User haben sich einen kleinen Scherz erlaubt und ihr spezielles Weihnachtsgeschenk an den Schauspieler auf Twitter gepostet. Und - schwupps - geistert das Fake-Cover schon durchs gesamte Internet. So schnell kann's gehen. Und wir wissen wiedermal: Man sollte nicht alles glauben, was so im Internet steht.



Copyright: Twitter

Hillary Clinton: Gay Rights are Human Rights!

2011-12-28 · Manuel Simbürger

Die bemerkenswerte und bewegende Rede von Hillary Clinton vor den Vereinten Nationen in Genf zum Internationalen Menschenrechtstag über LGBT Rechte und den zukünftigen Einsatz der Vereinigten Staaten zu dieser Thematik weltweit wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten - das Video seht Ihr unten.

"GAY RIGHTS ARE HUMAN RIGHTS AND HUMAN RIGHTS ARE GAY RIGHTS!" stellt Clinton in ihrer Rede klar. Menschenrechte seien universal und erstrecken sich auf alle Kulturen, so Clinton weiter. Auch gab sie zu, dass die USA selbst noch einiges lernen müsse, was LGBT-Rights anbelangt.

Hillary Clinton scheint zusammen mit Barack Obama, der in einem veröffentlichten Memorandum ausdrücklich auf LGBT-Rights hinweist, mit gutem Beispiel voranzugehen. WE LIKE!



Ulrike Lunacek wünscht frohe Weihnachten!

2011-12-17 · Manuel Simbürger

Es weihnachtet ... das meint auch Ulrike Lunacek und wünscht allen NAME IT - Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest 2011!

Ulrike Lunacek ist Europa-Abgeordnete und stv. Klubobfrau der österreichischen Grünen. Sie ist Außenpolitikersprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im EP und Vorsitzende der LGBT-Intergroup des Europaparlaments. Lunacek outete sich bereits zu Beginn ihrer Politikerkarriere und war in Österreich die erste offen homosexuell lebende Politikerin.

In NAME IT ist Lunaceks Kolumne über aktuelle politische Ereignisse zu lesen.


Tiziano Ferro über sein Outing: "Fühlte mich schuldig!"

2011-12-16 · Manuel Simbürger

Der italienische Superstar Tiziano Ferro (»Non me lo so spiegare«) hat sich im Oktober 2010 als schwul geoutet – etwas, das ihm nicht leicht fiel, wie er in einem aktuellen und sehr intimen Interview mit der Schweizer Nachrichtenseite blick.ch zugab. »Ich fühlte mich schuldig, schwul zu sein«, so Ferro und gibt der italienischen (Katholik-)Gesellschaft die Schuld: »Ich bin gläubiger Katholik. Und ich wuchs in einem Land auf, wo Kleriker und Politiker täglich im TV behaupten, dass Homosexualität böse sei.« Auch Super-Macho und Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der die Vorliebe für junge Mädchen der Homosexualität den Vorrang gibt, hat verständlicherweise nicht geholfen, dass Ferro sich selbst akzeptieren konnte: »In Italien leben Tausende junger Menschen, die mit ihrer Identität kämpfen. Berlusconi hat mit seiner dummen Aussage alle geohrfeigt. Endlich ist er weg!«

Seine Familie aber habe Gott sei Dank positiv auf sein Coming-Out reagiert. Seine Mutter war froh, ihn nicht mehr unnötig leiden zu sein, erzählt Ferro. Und weiter: »Es gibt keine schlechten oder bösen Menschen, sondern nur Unwissende. Meine Familie war bereit, mir zuzuhören und zu lernen.« Dass es ihm heute gut geht, er zu sich selbst stehen kann und wieder an seiner Musik arbeitet, dazu habe es aber eine einjährige Psychotherapie gebraucht, die noch nicht abgeschlossen ist. Denn die Erkenntnis, anders zu sein, hat den Star in eine tiefe Depression gleiten lassen. Mit seiner Familie konnte er anfangs nicht über seine Sexualität sprechen, denn »ich fühlte mich weniger wert als die anderen. Dadurch bin ich schwer krank geworden. Schließlich war ich nicht mal mehr fähig, morgens aus dem Bett zu steigen. Ich hatte keinerlei Energie mehr. Ich sah alles nur negativ. Sah nur noch schwarz.«

Mittlerweile hat er schon viele Dates hinter sich, wie Ferro im Interview lachend zugibt, auch wenn er »alles andere als ein Experte in Schwulensachen« sei. Was aber nichts macht, denn Ferro ist mehr als bereit, dazuzulernen. Endlich. »Ich lebe in einem ausgesprochen positiven Moment und fühle mich zurzeit wie ein Teenager.« Wir freuen uns!

Das gesamte Interview lest ihr hier.

Copyright Foto: riverblog

Hottie of December: Ryan Gosling

2011-12-16 · Manuel Simbürger

Name: Ryan Gosling

Birthday: 12.November 1980

Something to know: Der kanadische Schauspieler Ryan Gosling gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchsschauspieler Hollywoods. Auf Charakterrollen spezialisiert, ließ er das erste Mal als Psycho-Teenie in »Mord nach Plan« aufhorchen, mit »20 Messerstiche«, »Half Nelson«, »Blue Valentine« und »Drive« festigte er seinen Ruf als sexy Außenseiter, Oscar- und Golden Globe-Nominierungen inklusive. In »Crazy Stupid Love« zeigte er, ui, jede Menge Haut (siehe Video unten) und in »The Ides of March« darf er sogar neben Ultra-Sexbombe George Clooney glänzen. Ein bisserl Musik macht Ryan so nebenbei übrigens auch noch. Besser geht’s nicht.

Something to show: Als das People Magazin einen anderen Hottie, nämlich Bradley Cooper, zum »Sexiest Man Alive 2011« kürte, da gab’s einen handfesten Aufstand. Nämlich von den Gosling-Fans, die ihren Ryan am Siegertreppchen sehen wollten (der es auf Platz 10 schaffte). Verständlich: Gosling verkörpert den sexy Intellektuellen mit genau der richtigen Brise von Arroganz und Mystik, die keinen unberührt lässt. Der Körper ist gestählt, seine Arme dick wie Baumstämme. Und dieser treue Hundeblick. Ach, dieser Blick.

NAME IT-Tipps: »Half Nelson«, »Blue Valentine«, "Lars und die Frauen"


Weihnachtlicher Filmtipp: Happy New Year

2011-12-16 · Manuel Simbürger

Es ist schon wieder so weit: Das neue Jahr steht vor der Tür, die Silvesternacht naht.

Noch nicht in Stimmung? Dann schnellstens ins Kino und den neuen Romantik-Episoden-Streifen "Happy New Year" (OT: "New Year's Eve") ansehen, in dem sich alles um die Liebe dreht. Seufz. Mit Gay-Favorites Zac Efron, Josh Duhamel, Sarah Jessica Parker, Lea Michelle, Ashton Kutsher und Katherine Heigl.

Wir haben den Trailer für Euch. Enjoy.



Christine Hödl: Debutalbum "Pure"

2011-12-15 · Manuel Simbürger

Christine Hödl ist die außergewöhnlichste Castingshow-Gewinnerin seit Jahren. Sie entspricht nicht dem Schönheitsideal, hat eine Stimme, die mehr Nische als Mainstream bedient, und anstatt auf der Bühne Gaga-mäßig auszuflippen, steht sie seelenruhig mit ihrer Gitarre da und singt sich die Seele aus dem Leib. Und: Sie ist lesbisch.

Wenige Wochen nach dem Gewinn des ORF-Spektakels »Die Große Chance« hat Hödl ihr Debutalbum mit dem simplen Titel »Pure« am Start. Ein Schelm würde an dieser Stelle das Wort »hinausschleudern« ins Spiel bringen, denn Hödl hat das Album in nur 7 Tagen aufgenommen, und eigentlich kann in solcher Eile ja nicht wirklich etwas Gutes herauskommen.

Aber Hödl, die ist eben anders. Alle 12 Songs des Albums hat sie selbst geschrieben, viele davon sind »schon Jahrelang in meiner Schublade gelegen«, meint Hödl medienwirksam. Und so erstaunt es nicht, dass nicht nur Titel und Cover, sondern auch jeder einzelner Song, inklusive dem Gewinnersong "The Key to be free", Hödl pur sind. »It’s my life, it’s my dream, I’m singing my song and be my own queen«, röhrt die charismatische Sängerin (»Es soll die Musik zählen, nicht meine Homosexualität!«) gleich im ersten Song und stellt klar: Sie lässt sich nicht verbiegen. Was wir hier hören, ist kein glatter Castingshow-Star, sondern eine Vollblutmusikerin, die schon seit 20 Jahren Musik macht.

Und wie klingt das alles? Wie eine Mischung aus Janis Joplin, Alanis Morissette und Amy Whinehouse. Spröde, nicht immer ganz rund und sicher nicht bereits beim ersten Mal Hören ins Ohr gehend. Aber genau das macht die Scheibe umso interessanter. Hier wird ein qualitativ hochwertiger musikalischer Seelenstrip geboten, der seine Nische finden, aber sicher nicht den Mainstream erobern wird. Denn zuviel Nacktheit ist dann doch nicht für die große Masse bestimmt. Vielleicht auch besser so.


Project Homophobia

2011-12-15 · Manuel Simbürger

Da soll noch wer sagen, die österreichische Filmlandschaft tritt auf der Stelle: Gregor Schmidinger,aufstrebender Drehbuchautor und Regisseur, machte das erste Mal mit dem außergewöhnlichen Kurzfilm »The Boy Next Door« auf sich aufmerksam, der sich zum Youtube-Hit (über 200 Millionen Klicks!) mauserte. In seinem neuen Kurzfilm »Project Homophobia« widmet er sich dem sensiblen Thema des Gay Bullyinsg im männerdominierten Bundesheer. Gedreht wird Februar 2012 in Linz, Hauptdarsteller ist Kinostar Laurence Rupp (»In 3 Tagen bist du tot!«). Das Beste: Der Film ist ein interaktives »Crowd Funding Projekt« – jeder kann mitmachen! Sei Teil dieser einzigartigen kreativen Reise – der finanzielle Gewinn wird zu 100 Prozent dem Homophobie-Projekt »It gets better« gespendet. Mehr Infos unter www.projecthomophobia.com.

Bei der Kick-Off-Party am 10.12. sprach Schmidinger in einer bewegenden Rede über Gay Bullying in unserer Gesellschaft. Das Video dazu seht ihr unten.



Transsexuelles Starmodel am ELLE-Cover

2011-12-09 · Manuel Simbürger





Wir berichteten bereits in einer unserer früheren Ausgaben über sie, nun hat es Lea T., das erfolgreichste Transsexuellen-Model der Welt, auf das Cover der ELLE geschafft.

NAME IT findet das super und meint: Da kann sich Topmodel-Mama Heidi noch einiges abschauen. LEA, wir haben ein Foto für dich!

Ihren Durchbruch als Model schaffte Lea dank Givenchys Kreativdirektor Riccardo Tisci, der sie zu seiner Muse erkor und somit weltberühmt machte.




Copyright: ELLE

RoSy feiert 8. Geburtstag!

2011-12-09 · Manuel Simbürger

RoSy: dieser Name steht nun schon seit 2003 für eines der erfolgreichsten queeren Partykonzepte am Parkett des Grazer Nightlife.Ein bis dato revolutionärer Ansatz, nämlich der mutige Schritt heraus aus der abgeschlossenen schwulen Subkultur hinein in ein ausgelassenes Miteinander von Homo- und Heterosexuellen im Rahmen einer Veranstaltung eröffnete neue und erfrischend unkonventionelle Möglichkeiten, alle aufgeschlossenen und offenherzigen Geister mit einer Botschaft zu erreichen: Everybody’s welcome!

Dieser eklektische Auftrag, gepaart mit der breiten Akzeptanz der bisherigen Events und der unermüdlichen Arbeit jener, die hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgen, haben bewirkt, dass sich RoSy in den letzten Jahren zu einer Größe und Brillanz entwickelt hat, die wohl einige überrascht aber schließlich alle von sich überzeugen konnte.

Am Samstag, den 10. Dezember 2011, feiert RoSy seinen 8. Geburtstag. Und wie! Heiße DJs, fette Beats und jeder Menge prickelnder Erotik garantieren eine unvergessliche Birthday-Fete!

NAME IT gratuliert und wünscht alles Gute für die Zukunft!



»ROSYs B-day BASH«
Wo: Postgarage, Dreihackengasse 42 / Graz



(Text- und Videoquelle: www.rosy.at)

Homophobia kills!

2011-12-09 · HOSI Linz

Wenn am 10. Dezember der Internationale Tag der Menschenrechte begangen wird, können sich Lesben und Schwule zwar bereits über viele Erfolge hinsichtlich ihrer rechtlichen und sozialen Gleichstellung freuen, aber dennoch ist Homophobie und eine daraus resultierende Diskriminierung und Gewalt immer noch Teil der erlebten Lebensrealität. »Über die Hälfte lesbischer und schwuler Jugendlicher hat in Befragungen angegeben, üble Nachrede und Mobbing Gleichaltriger erlebt zu haben. Ebenso viele sind in der Öffentlichkeit beschimpft worden, knapp ein Drittel in der Schule. Homosexuelle Jugendliche sind eklatant häufiger depressiv, denken öfter an Selbstmord, planen oder versuchen sogar einen solchen. So haben 17 Prozent der Lesben und zwölf Prozent der Schwulen bereits einmal versucht, sich das Leben zu nehmen. Fast jeder dritte Suizidversuch in Österreich wird von homosexuell orientierten Menschen begangen", berichtet Gernot Wartner, Vereinssprecher der HOSI Linz.

Die HOSI Linz stellt daher anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags einen Videoclip unter dem Titel »Homophobia Kills" vor (Clip siehe am Ende des Artikels), der über soziale Netzwerke wie z.B. Facebook verbreitet werden soll. Produziert wurde der Clip von Robert Stocker (DJ T.cane) aus persönlicher Betroffenheit. »Die Idee zu ‚Homophobia Kills‘ hat zwei starke Motivationen. 1. Die immer krasser werdenden Mobbingattacken im Schutz des anonymen Internets auf vor allem jugendliche Homosexuelle und Transgender. Mit dem Resultat: Depressionen, Angst und Selbstmord. Auch ‚Project Homophobia‘ des jungen Linzer Filmemachers Gregor Schmidinger war für mich ein Beispiel, einen Beitrag leisten zu müssen, wenn man die Möglichkeit hat. Der zweite Punkt war die aktuelle Lage der HOSI Linz. Mit dem Video soll natürlich auch darauf hingewiesen werden, an wen sich Jugendliche und "gemobbte" wenden sollen und können, wenn sie sich nicht selber zu helfen wissen,- nämlich an die HOSI und ihre MitarbeiterInnen", so Stocker.

»Mit diesem Clip wollen wir Bewusstsein dafür schaffen, das Homophobie weder im Internet noch im realen Leben einen Platz haben darf", so Wartner. »Es reicht nicht, ein Antidiskriminierungsgesetz einzuführen und zu meinen, jetzt wäre die Welt in Ordnung. Das Bewusstsein in der gesamten Bevölkerung muss noch verbessert und sensibilisiert werden, erst dann ist auch in den Familien und in der Schule ein Umdenken möglich. Das fängt bei den Schulbüchern an, wo noch immer patriarchal-heteronormative Rollenbilder dargestellt werden, und hört bei der Lehrkräftefortbildung auf. Es geht um die Frage, ob Homosexuelle beispielsweise beim Blutspenden von ÄrztInnen pauschal diskriminiert werden. Oder darum, dass es immer noch ÄrztInnen gibt, die Homosexuelle heilen wollen. Es geht darum, wie homosexuelle Jugendliche in Jugendzentren aufgenommen werden; ob auf ihre Bedürfnisse Rücksicht genommen wird und ob es dort Freiräume gibt, in denen sie einen positiven Zugang zu ihrer Homosexualität entwickeln können. Und, und, und... Da bleibt noch vieles zu tun. Und vor allem muss die Gesellschaft umgehend auf Homosexuelle hassende Teenager reagieren, die die Atmosphäre in mancher Schule tagtäglich vergiften. Hier sind LehrerInnen, Eltern und Politik gefordert."

Der Menschenrechtstag erinnert auch daran, dass strukturelle Diskriminierung, also alle Formen von Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen, die in der Struktur der Gesamtgesellschaft begründet liegen, zu bekämpfen, eine wesentliche Aufgabe des modernen Rechtstaates und der politischen Kräfte sei. »Wenn schon das Land OÖ mit seiner Gesetzgebung gegen das Diskriminierungsverbot der Oö. Landesverfasssung zu verstoßen bereit ist, dann darf man sich wohl nicht wundern, wenn Homophobie und Gewalt gegen Lesben und Schwule zunehmend salonfähig werden. Solange es auch nur einen homosexuellen Jugendlichen gibt, der wegen Homophobie und Diskriminierung Selbstmord begeht, wird unser Kampf gegen solche Umstände nicht aufhören", so Wartner abschließend.



Der Kampf fürs Klima und die Menschenrechte in Afrika

2011-12-07 · Franko Petri, WWF Österreich

 

Copyright: Franko Petri, WWF

Mehr als zehntausen
d Menschen aus aller Welt demonstrierten am 3. Dezember zur Halbzeit der UN-Weltklimakonferenz in Durban, darunter auch der WWF aus Österreich. Ihr Ziel: Nahrung, Wasser, Energie für alle – und das auf nachhaltige Weise – ohne fossile Brennstoffe und mit erneuerbaren Energien! Neben den großen Umweltorganisationen Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 waren auch viele andere Organisationen dabei – darunter auch die LGBT-Bewegung Südafrikas. Lesben, Schwule und Transsexuelle waren jahrzehntelang unterdrückt, bis das rassistische Apartheid-Regime 1994 unter dem Druck der ganzen Welt zusammenbrach. Damals standen andere sexuelle Orientierungen unter Strafe und wurden mit sieben Jahren Haft bestraft. Südafrika verankerte 1996 das Verbot der sexuellen Diskriminierung in der Verfassung und Ehen und Zivilgemeinschaften sind sowohl für Homo- als auch Heterosexuelle möglich. In anderen Ländern Afrikas werden Schwule und Lesben von der Polizei und den Gerichten verfolgt – von Haftstrafen bis zur Todesstrafe ist in Ländern wie Tansania oder Kenia alles möglich.

Afrikas Weg der Anerkennung der Menschenrechte ist noch sehr lange. Eng verbunden mit den Menschenrechten auf dem Schwarzen Kontinent ist das Recht auf eine nachhaltige Klimazukunft. Denn der Klimawandel setzt den Ländern in Afrika arg zu. Die Auswirkungen der Erderwärmung sind bereits spürbar. Und die armen Staaten haben das Geld nicht für Anpassungsmaßnahmen an die Ernteausfälle, die Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria und die Verknappung des Trinkwassers. Bis 2020 werden Ernteausfälle bis zu 50 Prozent erwartet. Hungersnöte sind damit vorprogrammiert. Die Fortsetzung des rechtlich verbindlichen Kyoto-Protokolls und die von den Industriestaaten versprochenen 100 Milliarden Dollar für den globalen Grüne Klimafonds sind die Grundvoraussetzungen für Menschenrechte – nicht nur für Schwule und Lesben, sondern für alle Afrikaner und Afrikanerinnen.


www.wwf.at

Der große TRANSGENDER-Report: Umfrage in der Gay-Community

2011-12-07 · Manuel Simbürger


Im neuen NAME IT (Ausgabe 21) erzählen Betroffene und Experten im Rahmen des GROSSEN TRANSGENDER-REPORTS ihre ganz persönliche Geschichten, öffnen ihre Seelen und geben Einblick in ein Leben abseits von Geschlechternormen.

Die Reportage hat nicht nur uns in der Redaktion berührt, sondern auch Euch: Viel positives Feedback erreichte uns, was uns sehr ehrt und wofür wir uns bedanken möchten.


Als Add-On zur Reportage hat sich NAME IT in der Gayszene umgehört und wollte wissen: Könntest du mit einem Transmann (female-to-male), der keinen oder einen künstlichen Penis besitzt, zusammen sein? Wie wichtig ist dir der männliche Schwanz?


Paul, 27: »Sex ist wichtig, kann aber auch ohne Penis Spaß machen. Für mich wäre es aber ein Problem, wenn die ‚Umwandlung‘ noch nicht fertig ist und der Betroffene mit seiner Identität hadert.«

Erwin, 32: »Transen sind nicht in der Gayszene integriert. Viele wollen sich mit ihnen nicht einlassen, weil sie nicht als Männer wahrgenommen werden. Ich finde, Transsexuelle leben sehr zurückgezogen.«

Felix, 19: »Ist man mit Haut und Haaren in jemanden verliebt, spielt das Geschlecht keine Rolle. Mann, Frau, Transmann, Transfrau - who cares? Man sollte den Menschen, nicht das Geschlecht lieben.«

Klaus, 29: »Sorry – kein Kommentar!«

Marcel, 42: »Ich habe mich sogar schon in einen Kerl verschaut, von dem ich erst nachher erfahren habe, dass er ein Transmann ist. Da ich für offene Beziehungen einstehe und glaube, dass Liebe und Sex nicht immer ausschließlich in einer Person zu finden sind, kann ich mir eine offene Partnerschaft  vorstellen.«

Michael, 25: »Sex und Liebe gehören für mich zusammen. Sex mit keinem »echten« Schwanz (schon ein sehr wichtiges Teil!) kann ich mir nicht vorstellen.«

Sascha, 30: »Mich nerven die Drag-Tussis, die sich immer wichtigmachen. Wenn sich jemand operieren lässt, weil er leidet, finde ich das mutig und bewundernswert. Ich könnte mir trotzdem nicht vorstellen, mit einem Transmann zu leben.«

Unser Blog wird runderneuert

2011-12-06 · Manuel Simbürger

Liebe NAME IT-Freunde,

es gibt Neuigkeiten aus der NAME IT - Redaktion:

Um zukünftig noch aktueller, noch mehr am Puls der Zeit, noch näher an den LeserInnen zu sein und die laaaange Wartezeit zwischen zwei NAME IT-Ausgaben zu verkürzen, erweitern wir unsere Berichterstattung.

 
Der Name IT - Blog wird vollkommen runderneuert!

Geplant sind kurze, bunt gemischte und vor allem aktuelle Berichterstattungen aus Politik, Film, TV, Musik, Mode, Lifestyle. Alles, was den schwulen Mann und seine Freunde interessiert. Eben das, was man von NAME IT kennt.

Ein Mix aus Text, Fotos und erstmals auch Video-Berichterstattung. Um die Brücke zum Magazin noch stärker schlagen zu können, werden Zusatzinfos zu NAME IT-Artikeln hier am Blog zu finden sein, Backstagefotos und auch mal ein kleiner Einblick aus dem Redaktionsleben.

Somit ist NAME IT in der digitalen Welt gleich dreifach vertreten: Auf Facebook, in Form von blätterbaren Online-Ausgaben und auf www.name-it.at mit dem erneuerten Blog.



Um "NAME IT - Der Blog" erfolgreich und informativ gestalten zu können, brauchen wir Eure Hilfe. Habt Ihr Neuigkeiten, die Ihr unbedingt loswerden wollt und die NAME IT-LeserInnen brennend interessieren? Egal ob Politik-News, Gesellschaftskritik, die neuesten CD- und Filmerscheinungen, bebende Szene-Partys, Shoperöffnungen oder vieles mehr: SCHREIBT UNS - WIR BERICHTEN GERNE DARÜBER! JETZT NOCH AKTUELLER ALS JEMALS ZUVOR!


Stay tuned and make the world a better place,

Euer NAME IT-Team

NAME IT Award Verleihung

2011-01-11 · Romana Dobes


Gestern war es endlich soweit! In der stylishen Location des Palffy Club in der Wiener Innenstadt haben wir zum zweiten Mal die NAME IT Awards vergeben. Rund 200 Gäste feierten mit als wir die 6 neuen Titelträger kürten. Nach der Verleihung ging es mit wirklich feinem House weiter.

Das ganze Team ist happy, dass es so super gelaufen ist und freut sich, dass der Award im Vergleich zum letzten Jahr größer und noch glamouröser wurde. Da werden wir 2012 noch eins drauf setzen!

Mein Lieblingsbild des Abends von Katharina Schiffl für puls4.com - unser schicker Chefredakteur Ralf mit den begehrten Trophäen und stellvertretender Chefredakteur Manuel im Hintergrund (Meister der Klammern und wie immer sympathisch lachend). Schön war's!

Eventpics GAYNET
Eventpics GAYBOY

Eventpics Puls4

Voting abgeschlossen

2010-12-20 · Romana Dobes

Seit gestern Mitternacht ist das Online-Voting zum NAME IT Award 2011 abgeschlossen und offline. In einigen Kategorien wurde bis zum letzten um den 1. Platz gekämpft, z.B. Bester Club (UP! und Why Not lösten sich hier in den letzten Wochen fast täglich ab). Wir kennen schon die Ergebnisse aber halten natürlich absolut dicht!

Du musst dich noch bis zum großen Event mit Verleihung und After-Party am 10. Jänner um 19:30 im Palffy Club gedulden. Der Eintritt ist frei, also sei dabei!

Es weihnachtet...

2010-11-26 · Romana Dobes

HO HO HO! Die NAME IT Weihnachtsausgabe (Dezember/Jänner) ist da und lockt mit "Pack mich aus!" - der absolut heißen Fotostrecke von Sam Scott Schiavo. 5 Top-Models, u.A. Michael Gstöttner - Shootingstar der Male Model Szene - zeigen (fast) alles und erzeugen so mehr als nur Weihnachtsstimmung.

Im NAME IT Adventkalender gibt es heuer Preise im Wert von € 9.000,- zu gewinnen, den Kalender findest du ab 1.12. täglich online zum Mitspielen.

Und sonst? Schwuler Jahresrückblick auf 2010, Tipps bei "Tote Hose im Bett", Gay-Check mit Christian Clerici und eine kleine Sensation: ein Exklusivinterview mit dem schwulen Theologen David Berger.

Hol dir diese pralle Ausgabe und mach's dir mit Glühwein und NAME IT gemütlich!




NAME IT Award in den Startlöchern!

2010-11-11 · Romana Dobes

Das Voting-Tool für den NAME IT Award 2011 ist jetzt fix fertig und geht am Montag, den 15.11.2010 online. Wir sind schon total gespannt wie es sich dieses Jahr entwickelt!

Die Nominierten findet ihr hier